Web basierte Videokonferenzlösungen und die DS-GVO – Nachtrag

Die Nachfragen zum Thema Videokonferenzlösungen unter Datenschutz-Aspekten mehren sich bei uns. Die Gesellschaft für Datenschutz und Datensicherheit e. V. (GDD), ein Datenschutz-Berufsverband bei dem wir Mitglied sind, hat zu diesem Thema die Praxishilfe XVI „Videokonferenzen und Datenschutz“ veröffentlicht. Begleitend wurde eine „Übersicht über Videokonferenzsysteme, Messenger und Fernwartungssoftware“ erstellt, die wertvolle Informationen und Vergleichsmöglichkeiten bietet.

Die Praxishilfe bietet auf 16 Seiten wertvolle Informationen zu Videokonferenzen. Eine Auswahl der Themen:

  • Anforderungskatalog an den Funktionsumfang von Videokonferenzlösungen
  • Auswahl eines geeigneten Anbieters anhand der Einhaltung von Betroffenenrechten gem. Art. 15-22 DS-GVO
  • Auswahl eines geeigneten Anbieters anhand der Grundprinzipien aus Art. 25 DS-GVO „Privacy-by-Design“ und „Privacy-by-Default“
  • Vereinbarung eines Vertrags zur Auftragsverarbeitung bzw. gemeinsamen Verantwortlichkeit
  • Technisch-organisatorische Maßnahmen, Art. 32 DS-GVO
  • Angemessenes Datenschutzniveau bei Datenverarbeitung außerhalb der EU (sog. Drittländer)
  • Transparenzanforderungen gem. Art. 12 ff. DS-GVO
  • Verzeichnis von Verarbeitungstätigkeiten (VVT)
  • Risikominimierung durch verbindliche Richtlinien zur Nutzung von Videokonferenzsystemen

Anlage 1 der Praxishilfe ist ein Merkblatt für Beschäftigte mit wertvollen Tipps und Hinweisen. In der Anlage 2 (Excel-Datei) werden aktuelle Videokonferenzsysteme, Messenger und Fernwartungssoftware in tabellarischer Form beschrieben. Diese Gegenüberstellung kann eine wertvolle Hilfe bei der Auswahl geeigneter Systeme aus Sicht des Datenschutzes sein.

Links:
GDD Praxishilfe XVI Videokonferenzen und Datenschutz
Anlage II zur GDD Praxishilfe XVI