Datenschutz

20140710-_DSF0341Seit dem 23. Mai 2004 sind die meisten Unternehmen verpflichtet einen betrieblichen Datenschutzbeauftragten zu bestellen:

 „Öffentliche und nicht-öffentliche Stellen, die personenbezogene Daten automatisiert verarbeiten haben einen Beauftragten für den Datenschutz schriftlich zu bestellen. Nicht-öffentliche Stellen sind hierzu spätestens innerhalb eines Monats nach Aufnahme der Tätigkeit verpflichtet. Das Gleiche gilt, wenn personenbezogene Daten auf andere Weise erhoben, verarbeitet oder genutzt werden und damit in der Regel mindestens 20 Personen beschäftigt sind. Die Sätze 1 und 2 gelten nicht für nicht-öffentliche Stellen, die höchstens neun Arbeitnehmer ständig mit der automatisierten Verarbeitung personenbezogener Daten beschäftigen.“ (§ 4f Abs. 1 Bundesdatenschutzgesetz (BDSG))

Also bereits ab 10 Arbeitnehmern, die personenbezogene Daten automatisiert erheben, verarbeiten oder nutzen, ist ein Datenschutzbeauftragter verpflichtend vorgeschrieben. Wer die Pflicht zur Bestellung eines Beauftragten für den Datenschutz verletzt, begeht eine Ordnungswidrigkeit gemäß § 43 BDSG. Dies wird von den Aufsichtsbehörden mit Geldbußen 50.000 – 300.000 € geahndet. Falls diese Bestellpflicht nicht besteht, hat die Unternehmensleitung für die Umsetzung der Bestimmungen des BDSG Sorge zu tragen. Diese Bestimmungen gelten auch für Vereine.

Die Aufgaben des Datenschutzbeauftragten sind im BDSG klar geregelt:

  • Schulung der Mitarbeiter hinsichtlich der Einhaltung des Datenschutzes
  • Verpflichtung der Mitarbeiter zur Einhaltung des Datenschutzes
  • Erstellung und Aktualisierung des gesetzlich vorgeschriebenen „Verfahrensverzeichnisses für Jedermann
  • Erstellung und Aktualisierung der gesetzlich vorgeschriebenen „internen Verarbeitungsübersicht
  • Durchführung von Vorabkontrollen
  • Vertragsgestaltung § 11 BDSG Auftragsdatenverarbeitung
  • Überwachung der ordnungsgemäßen Anwendung von Datenverarbeitungsprogrammen
  • Sicherstellung einer datenschutzrechtlich einwandfreien Auftragsdatenverarbeitung
  • Überwachung der technisch-organisatorischen Maßnahmen (Anlage § 9 BDSG)
  • Kontakt zur staatliche Aufsichtsbehörde
  • Beratungsfunktion im Bereich Datenschutz- und Datensicherheit
  • Erarbeitung von Zusatzfestlegungen für spezielle organisatorische und technische Verfahren

BSP-SECURITY bietet Ihnen in diesem Bereich hochqualifizierte Dienstleistungen. Durch ein pragmatisches Datenschutzmanagement können die Anforderungen des BDSG und mitgeltender Gesetze in einem akzeptablen Rahmen gehalten werden:
– Externer Datenschutzbeauftragter
– Coaching
– Aus-, Weiterbildung betrieblicher Datenschutzbeauftragter
– Durchführung von Datenschutzaudits
– Seminare und Workshops

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