Entgelttransparenz datenschutzkonform umsetzen

Die europäische Entgelttransparenzrichtlinie soll den Grundsatz „gleiches Entgelt für gleiche oder gleichwertige Arbeit“ wirksamer durchsetzen. Sie verpflichtet Arbeitgeber unter anderem zu transparenten Einstiegsgehältern, nachvollziehbaren Entgeltkriterien und geschlechtsspezifischen Vergütungsanalysen. Beschäftigte erhalten weitergehende Auskunftsrechte. Der Anspruch besteht für Beschäftigte in Betrieben mit in der Regel mehr als 200 Beschäftigten.

Die Umsetzungsfrist endete am 7. Juni 2026. In Deutschland war das Gesetzgebungsverfahren nach dem zuletzt offiziell dokumentierten Stand jedoch noch nicht abgeschlossen. Die Bundesregierung bereitete im Juli 2026 weiterhin einen Gesetzentwurf vor. Bis zu dessen Verabschiedung bleibt insbesondere das bestehende Entgelttransparenzgesetz maßgeblich. Unternehmen sollten gleichwohl bereits ihre Prozesse und Datenbestände überprüfen. Denn die Richtlinie verlangt ausdrücklich, dass personenbezogene Daten bei allen Transparenzmaßnahmen im Einklang mit der DS-GVO verarbeitet werden.

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Sprachmitschnitte und KI-Transkription

In fast jedem Meeting sitzt mittlerweile ein KI-Assistent. MS Teams schreibt mit und anschließend fasst Copilot das Gespräch zusammen. Dies ist ein echter Produktivitätsgewinn, allerdings ergeben sich dadurch auch rechtliche Risiken. Denn wer annimmt, das keine Daten gespeichert werden, irrt sich hier.

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GPS-Tracking in Dienstfahrzeugen – eine rechtliche Einordnung (DS-GVO)

Immer wieder stehen Unternehmen vor der Frage, ob sie in Firmenfahrzeugen eine GPS-Überwachung einführen dürfen. Aus datenschutzrechtlicher Sicht wird es heikel, da dadurch Bewegungsprofile entstehen können, falls Standortdaten einem bestimmten Beschäftigten zugeordnet werden können. In nachfolgenden Artikel wird erklärt, welche Rechtsgrundlagen und wichtige Voraussetzungen erfüllt werden müssen.

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Dropshipping im Zeichen der DS-GVO

Von Dropshipping spricht man, wenn ein Händler Produkte online verkauft, sie aber selbst nicht auf Lager hält, sondern die bestellte Ware direkt über den Lieferanten an den Endkunden ausliefern lässt. Steckengeschäft oder Direkthandeln sind gern verwendete Synonyme für Dropshipping.
In Hinblick auf die DS-GVO stellt sich nun bei vielen Unternehmen die Frage, wie es mit der Datenverarbeitung aussieht und ob der Abschluss eines Auftragsverarbeitungsvertrage nach Art. 28 DS-GVO nötig ist.

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